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Neurologische Krankengymnastik (ZNS)
Neurologische Krankengymnastik (ZNS) Was versteht man darunter?
Neurologische Krankengymnastik wird überwiegend bei so genannten
Zentralen Bewegungsstörungen im Kinder- und Erwachsenenbereich
eingesetzt. Die zentrale Bewegungsstörung ist ein Oberbegriff für
alle Störungen der Haltungs- und Bewegungssteuerung, die auf einer
Erkrankung oder Schädigung des Gehirns (zentralen Nervensystems)
beruhen. Diese können sowohl angeboren oder erworben sein.
KG-ZNS mittels Propriozeptiver Neuromuskulärer Fazilitation
(PNF)
Bei der PNF werden u.a. gestörte Bewegungsabläufe normalisiert.
Dazu werden die Druck- und Dehnungsrezeptoren in Muskeln
(Propriozeptoren), aber auch Sehnen, Gelenkkapseln und Bindegewebe
z. B. durch Druck, Dehnung, Entspannung oder auch Streckung
stimuliert. Diese Abläufe werden in bestimmten festgelegten
Reihenfolgen durchgeführt. Dadurch kommt es in den Muskeln zu einer
vermehrten Reaktion, also z. B. einer vermehrten Muskelanspannung
oder -entspannung. Wichtig bei der PNF ist die Summation von Reizen,
sei es exterozeptiv (taktil, visuell, akustisch) oder propriozeptiv
(über Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren), um ein möglichst
umfassendes Ergebnis zu erreichen.
Fuer welche Patientengruppen bietet sich eine solche Behandlung z.B. an?
ua.:
- Frühkindliche Hirnschäden
- Entwicklungsverzögerungen
- Schlaganfall
- Querschnittslähmung
- Multiple Sklerose
- Morbus Parkinson
- periphere Nervenschädigung
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