Manuelle TherapieWas versteht man darunter?
Die Manuelle Therapie beschäftigt sich mit der Behandlung von Funktionsstörungen (an Gelenken, Muskulatur, Nerven). Die Diagnose und klinische Untersuchung stellt eine notwendige Voraussetzung dafür.
Die Differenzierung von Physiologie und Pathophysiologie in Zusammenhang mit der Symptomatik des Patienten ist wichtig für den Therapeuten. Dies steht in engem Zusammenhang mit aktueller Wissenschaft und Forschung.
Für welche Patientengruppen bietet sich eine solche Behandlung z.B. an?
Die Cranioskarale Körperarbeit wirkt über die einfühlame Kommunikation des Therapeuten mit der feinsten spürbaren Lebensäußerung des Patienten, der sogenannten Cranialen Thythmik. Diese Wechselbeziehung zwischen
- traumatische Patienten
- Schmerzpatienten
- Patienten mit echten neurologischen Symptomen (Schwäche, Taubheit)
- Patienten mit Bewegungseinschränkungen
- Patienten mit unklarer Schmerzsymptomatik
Was für Beschwerden können beispielsweise auftreten?
- Schmerzen (subjective Sinneswahrnehmung)
- Taubheit (echtes neurologisches Symptom)
- Kraftlosigkeit / Schwäche (echtes neurologisches Symptom)
- Kribbeln, Missempfindungen
- Symptome in der Herzgegend
- Beweglichkeitseinschränkungen (Kapselmuster)
- Überbeweglichkeit
- Atemeinschränkungen, Beklemmungsgefühl, evtl. Angst
Was passiert in einer manualtherapeutischen Behandlung (MT)?
Die Befunderhebung und klinische Untersuchung steht bei der manualtherapeutischen Behandlung im Vordergrund. Unsere erfahrenen Therapeuten nutzen die ermittelten gefilterten Informationen zur Interpretation (bspw. die Erkenntnis über die verantwortliche Schmerzstruktur). Adäquate manuelle Techniken können nur unter dieser Voraussetzung angewandt werden. Ein optimaler Behandlungserfolg ist immer mit einer aktiven Mitarbeit des Patienten verbunden.
Was für Möglichkeiten habe ich, wenn ich an einer Behandlung interessiert bin?
Eine manualtherapeutische Behandlung kann durch eine Überweisung (MT - Rezept) von ihrem Arzt, bspw. Orthopäden, eingeleitet werden.
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