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CMD
Was bedeutet CMD?
CMD ist die Abkürzung für “Craniomandibuläre Dysfunktion”. Dieser
Begriff beschreibt alle Beschwerden, die mit dem Kiefergelenk in
Verbindung gebracht werden. Bei ca. einem Drittel der erwachsenen
Bevölkerung treten solche Dysfunktionen (CMD) auf. Frauen sind dabei
häufiger betroffen als Männer. Am häufigsten sind Menschen zwischen
20 und 65 betroffen (Dworkin & LaResche, 1990, McNeill, 1993).
Für welche Patientengruppen bietet sich eine solche CMD-Behandlung
an?
- Myo-, arthro- und neurogene Beschwerden
- Kieferknacken
- Schmerzpatienten nach zahnärztlichen Eingriffen
- in Verbindung mit Schiene
- Schmerzen die nicht dentogen sind
- allgemein Beschwerden nicht dentogenen Ursprungs
Was für Beschwerden können bei CMD auftreten?
- Knacken des Kiefers (z.B. Beim Öffnen)
- Zähneknirschen (z.B. Nachts)
- muskuläre Schmerzen (z.B. Kiefer-, Gesicht- oder Nackenregion)
- Einschränkungen der Kieferbeweglichkeit (z.B. beim Öffnen)
- Koordinationsschwierigkeiten bei Bewegungen des Kiefers
- Gleichgewichtsstörungen oder Tinnitus
- Kopfschmerzen
Quelle: http://www.blzk.de/archiv/zbay/9_00/images/00_09s45a02.jpg
Weitere Indikationen für eine Behandlung von CMD
- Schwindel (Vertigo)
- Schleudertrauma
- Schädeltrauma
- Schluckstörungen
- Schiefhals (Torticollis)
- Geschmacksstörungen
Was passiert in einer physiotherapeutischen CMD-Behandlung?
Mittels Befunderhebung und Funktionsuntersuchung werden mögliche
Gründe für die Beschwerden ermittelt. Diese werden dann mit
manualtherapeutischen Techniken behandelt. Im Vordergrund steht
dabei immer die Besserung der Symptome des Patienten für eine
optimale Funktionalität im Kieferbereich.
Was für Möglichkeiten habe ich, wenn ich an einer CMD-Behandlung interessiert bin? Eine
CMD-Behandlung gestaltet sich interdisziplinär, d.h. verschiedene
Berufsgruppen wie Zahnärzte und Kieferorthopäden, sind am
Behandlungsprozess beteiligt. Eine Überweisung von ihrem Zahnarzt
leitet eine physiotherapeutische Behandlung ein.
Bei Fragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung!
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